Alternative zu orderbird: Speisekarte ohne Kassensystem

Stand: September 2026 · Preise von der öffentlichen Preisseite des Anbieters, verlinkt · Lesezeit ca. 5 Minuten

Kurz gesagt: orderbird ist ein Kassensystem, das QR-Bestellung als Zusatzmodul anbietet. Wer am Tisch bestellen und bezahlen lassen will und ohnehin eine neue Kasse braucht, ist dort richtig. Wer nur eine Speisekarte sucht, kauft bei orderbird immer die Kasse mit: Das QR-Bestellsystem setzt die orderbird-Kasse voraus, und deren Lizenz kostet je nach Laufzeit zwischen 24,99 und 39,90 € im Monat. VeloMenu ist der andere Weg: eine gepflegte digitale Speisekarte ohne Kasse, ohne Provision und ohne Vertragsbindung an ein Kassensystem.

orderbird und VeloMenu im Steckbrief

Merkmalorderbird (Nexi)VeloMenu
PreisQR-Bestellsystem als Zusatzmodul zur orderbird-Kasse, Modulpreis nicht öffentlich ausgewiesen · Kasse orderbird MINI 39,90 €/Monat (Monatslizenz) bzw. 24,99 €/Monat (Jahreslizenz, Vorabzahlung)Einmalkauf 299 € (keine laufenden Kosten, Datei-Übergabe) · Full-Service 99 € Setup + 29 €/Monat (Jahresvertrag; monatlich kündbar 39 €/Monat), zzgl. USt
Wer pflegt die Karte?du selbst, im Editorja — persönlicher Ansprechpartner in Deutschland
EditorSelbst-Editor (POS-gebunden)Kein Editor nötig — Änderungen pflegt ein Mensch ein (< 24 h)
Allergene (LMIV)teilweiseja (LMIV A–N + Zusatzstoffe, gepflegt)
Spracheneingeschränktja (Deutsch + Englisch inklusive)
Tischaufstellernein, QR-Bild zum Selberdruckenja (10-Tische-Set inklusive im Full-Service; 2 Stück im Einmalkauf)
SitzDeutschlandDeutschland (Salzgitter), Hosting Deutschland

Angaben zu orderbird (Nexi) von der Anbieter-Website, Stand September 2026. VeloMenu-Preise zzgl. USt. Fehler bitte an kontakt@velo-automation.de, wir korrigieren umgehend.

Wofür orderbird gut ist

orderbird gehört zu Nexi und ist im deutschen Markt seit Jahren etabliert. Die Stärke liegt im Zusammenspiel von Kasse, Bestellung und Bezahlung: Gäste scannen den Code am Tisch, bestellen selbst, die Bestellung landet direkt in der Kasse und im Bon-Druck, bezahlt wird auf demselben Weg. Der QR-Code wird je Tisch automatisch erzeugt, die Karte kommt aus den Artikeldaten der Kasse, also ohne doppelte Pflege. Für Betriebe mit hohem Durchsatz, Biergärten oder Betriebe mit Personalmangel im Service kann das den Ablauf spürbar verändern. Die Kassenlizenz orderbird MINI kostet 39,90 € im Monat bei monatlicher Zahlung und 24,99 € im Monat bei Jahreslizenz mit Vorabzahlung, der Preis für das QR-Bestellmodul ist auf der Website nicht ausgewiesen (Stand September 2026, Preisseite orderbird).

Wo VeloMenu anders ist

Der Unterschied ist die Grundfrage: Kaufst du ein Bestellsystem oder eine Speisekarte?

Was VeloMenu nicht ist: ein Bestell- und Bezahlsystem. Wenn Gäste am Tisch bestellen und bezahlen sollen, ist orderbird die passende Kategorie, nicht wir. Wer nur ein Formular für Vorbestellungen oder Reservierungen braucht, findet die Zwischenlösung auf der Seite Bestell- und Reservierungsformulare.

Was beim Wechsel von orderbird passiert

Hier ist die Reihenfolge wichtig, denn die Karte hängt an der Kasse. Solange du die orderbird-Kasse behältst und nur die Speisekarte woanders führst, ändert sich vertraglich nichts: Wir bauen die digitale Karte parallel auf, du verlinkst sie auf Website und Google-Profil, und der QR-Code am Tisch zeigt auf die neue Karte. Willst du auch die Kasse wechseln, prüfe zuerst die Laufzeit deiner Lizenz, denn Jahres- und Mehrjahreslizenzen werden im Voraus bezahlt. Für die Karte selbst reicht uns ein Export der Artikelliste, ein PDF oder ein Foto. Gedruckte orderbird-Codes zeigen auf deren Adresse und funktionieren nach dem Vertragsende nicht mehr, deshalb liegen neue Aufsteller bei. Der Ablauf steht auf der Seite Anbieter wechseln.

Wann du bei orderbird bleiben solltest

Wenn Self-Ordering und Bezahlen am Tisch für dich funktionieren, bleib dabei. Das Zusammenspiel von Karte, Bestellung, Bon und Kasse aus einer Hand ersetzt keine reine Anzeige-Karte, und ein Wechsel würde dir Funktion nehmen. Auch wer die Kasse gerade erst angeschafft hat oder in einer laufenden Lizenz steckt, wartet besser das Laufzeitende ab. Ein Wechsel lohnt sich, wenn du das Bestellsystem nie genutzt hast und im Grunde für eine Speisekarte ein Kassen-Abo bezahlst.

Speisekarte ohne Kassen-Abo anfragen

Schick uns ein Foto deiner Karte und die Zahl der Tische. Du bekommst innerhalb eines Werktags ein schriftliches Angebot mit einer Vorschau deiner Karte, ohne Verkaufsgespräch.

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Andere Anbieter im Direktvergleich

Du vergleichst gerade mehrere Anbieter? Zu diesen gibt es die gleiche Gegenüberstellung mit Steckbrief, Preisen und Wechsel-Hinweisen:

Alle 16 Anbieter nebeneinander stehen im großen Vergleich. Wie ein Wechsel praktisch abläuft, steht auf der Seite Anbieter wechseln.

Häufige Fragen zur orderbird-Alternative

Brauche ich für VeloMenu ein Kassensystem?

Nein. VeloMenu ist eine Speisekarte und setzt keine Kasse voraus. Du behältst die Kasse, die du hast, auch von einem anderen Hersteller. Bei orderbird ist das QR-Bestellsystem an die eigene Kasse gebunden, deren Lizenz je nach Laufzeit 24,99 bis 39,90 €/Monat kostet (Stand September 2026).

Können Gäste bei VeloMenu am Tisch bestellen?

Nicht mit Bonlauf in die Küche und Bezahlfunktion, das ist die Domäne von orderbird. Optional gibt es Bestell- und Reservierungsformulare, deren Eingänge per Mail bei dir ankommen. Wer echtes Self-Ordering mit Zahlung braucht, ist mit einem Kassensystem besser bedient.

Was kostet der Wechsel, wenn meine Kasse bleibt?

Nichts zusätzlich. Du kannst die orderbird-Kasse behalten und nur die Speisekarte bei uns führen, dann ändert sich an deinem Kassenvertrag nichts. Die Karte kostet 299 € einmalig oder 99 € Einrichtung plus 29 €/Monat im Jahresvertrag, jeweils zzgl. USt.