Was kostet eine digitale Speisekarte? Die Preise 2026, ehrlich aufgeschlüsselt

Stand: September 2026 · Marktzahlen aus unserem 19-Anbieter-Vergleich · Lesezeit ca. 12 Minuten

Geschlossene Rechnungsmappe aus Leder neben einem kleinen Münzstapel und einer Leinenserviette auf einem dunklen Holztisch
Was eine digitale Speisekarte wirklich kostet, hängt davon ab, wer die Arbeit macht. Symbolbild, KI-generiert.

VeloMenu, die digitale Speisekarte von Velo Automation, gibt es in zwei Modellen. Der Einmalkauf kostet 299 € einmalig zzgl. USt., ohne Abo: Du bekommst die fertige Karte als Datei und hostest sie selbst. Der Full-Service kostet 99 € Einrichtung plus 29 € im Monat im Jahresvertrag oder 39 € im Monat bei monatlicher Kündbarkeit, jeweils zzgl. USt. Dafür pflegt ein Mensch jede Änderung ein, an Werktagen in unter 24 Stunden, und das Hosting in Deutschland ist enthalten.

Die kurze Antwort für den ganzen Markt: zwischen 0 € und 130 € im Monat, je nachdem, was du unter „Speisekarte“ verstehst und wer die Arbeit macht. Die lange Antwort lohnt sich, weil die Preisschilder der Anbieter selten die ganze Rechnung zeigen. Hier sind die echten Zahlen, recherchiert im September 2026 von den öffentlichen Preisseiten, dazu eine Rechnung über drei Jahre und die Kosten, die auf keiner Preisseite stehen.

Welche Preisklassen gibt es bei digitalen Speisekarten?

1. „Kostenlos“, mit Sternchen (0 €)

resmio Basic kostet nichts, behält aber 4 % jeder Bestellung ein (2 % bei QR-Order). MenuTiger und Almenu haben Gratis-Stufen mit hartem Limit bei Gerichten und Kategorien, dazu Fremd-Branding auf deiner Karte; MenüQR Free deckelt bei 50 Einträgen und einer Sprache. speisekarte.de ist dauerhaft gratis inklusive QR-Code. Bezahlt wird dort mit Werbung und Tracking auf der Gästeseite, und die Karte liegt auf der Portal-Domain statt unter deiner eigenen Adresse. Bei 2.000 € Bestellumsatz im Monat sind 4 % Provision 80 €, mehr als jedes Abo in diesem Vergleich. Kostenlos ist hier ein Einstieg, kein Preis.

2. Selbst-Editor-Tools (10–46 €/Monat)

Die größte Gruppe: Yumzi (10–23 €/Monat je nach Bindung), Speiso (17 €/Monat oder 149 €/Jahr), SpeisekarteX (15–45 €), MenuTiger (17–46 $), FineDine Starter (27 €), Almenu Pro (6,99 $). Du bekommst einen Editor und machst alles selbst: Gerichte anlegen, Preise ändern, Allergene pflegen, Übersetzungen prüfen. Der Preis ist fair, solange du die Zeit dafür hast. Rechne nach: Wer zweimal die Woche 20 Minuten in den Editor geht, arbeitet im Jahr über 30 Stunden an seiner Speisekarte.

3. Kassen- und Bestell-Suiten (40–130 €/Monat)

orderbird (QR-Bestellmodul nur zur eigenen Kasse; die MINI-Kasse allein kostet 24,99 bis 39,90 €/Monat, der Modulpreis steht nicht auf der Website), resmio Premium/Ultimate (69,90/129,90 €), FineDine Growth/Premium (65/127 €). Hier ist die Karte Teil eines Bestell- und Reservierungssystems. Sinnvoll, wenn du genau das willst. Teuer, wenn du eigentlich nur eine gepflegte Karte brauchst.

4. Einmalkauf (fast ausgestorben)

Das Modell „einmal zahlen, fertig“ bietet im SaaS-Markt kaum noch jemand an. DISH Starter hat einen Einmal-Festpreis, nennt ihn aber erst im Checkout. VeloMenu bietet den Einmalkauf bewusst an: 299 € zzgl. USt., dafür gehört dir die Karte komplett, mit Dateien, QR-Codes, zwei Aufstellern und Anleitung. Keine Folgekosten an uns, außer du willst welche.

Welche versteckten Kosten stehen auf keiner Preisseite?

Ein Hinweis zur Einordnung: Anbieterpreise ändern sich. Wir prüfen sie regelmäßig an den Preisseiten und schreiben den Stand dazu. Wenn du einen Preis vergleichst, schau auf das Datum, nicht nur auf die Zahl.

Hoher Stapel frisch gedruckter, leerer Speisekarten neben einer Papierschneidemaschine auf einem dunklen Holztresen
Jede Preisänderung auf Papier heißt Neudruck. Diese Kosten gehören in den Vergleich. Symbolbild, KI-generiert.

Was kostet eine gedruckte Speisekarte im Vergleich?

Die gedruckte Karte wirkt kostenlos, weil sie schon da ist. Teuer wird sie bei der nächsten Preisrunde. Wer die Kosten ehrlich vergleichen will, rechnet nicht mit dem Preis einer Karte, sondern mit dem Preis eines Jahres. Dafür brauchst du keine Schätzung von uns, sondern das Angebot deiner eigenen Druckerei und drei Zahlen aus deinem Betrieb:

  1. Wie viele Karten liegen aus? Tische plus Reserve für verschmutzte und verschwundene Karten.
  2. Was kostet ein Satz? Druck, Laminieren oder Mappen, bei Bedarf Gestaltung durch einen Grafiker.
  3. Wie oft im Jahr druckst du neu? Preisrunden, Saisonwechsel, neue Gerichte, ein Tippfehler, der stört.

Satzpreis mal Anzahl der Neudrucke ergibt deine jährlichen Druckkosten. Dazu kommen Kosten, die keine Rechnung zeigt: durchgestrichene Preise, die Gäste fotografieren, die Zeit für Korrekturfahnen und die Wochen, in denen die alte Karte noch ausliegt, weil sich der Neudruck für zwei Preise nicht lohnt. Wer zweimal im Jahr neu druckt und dabei nur Preise ändert, zahlt für zweimal denselben Inhalt.

Die digitale Karte kehrt das um. Die Aufsteller druckst du einmal, die Karte ändert sich dahinter, so oft du willst. Eine Getränkekarte, die sich selten ändert, kann übrigens gedruckt bleiben. Nicht jede Karte muss digital werden, nur die, die oft falsch ist.

Was kostet VeloMenu, und warum so?

Zwei Pakete, beide zzgl. USt., beide ohne Provision und ohne Kassen-Zwang:

Zum Einordnen lohnt der Blick auf die Anbieter, die ebenfalls einpflegen, nicht auf die Selbst-Editoren. FineDine bietet laufende Betreuung erst im Premium-Tarif für 127 €/Monat bei Jahresabrechnung, auf Englisch. speisekarte.de pflegt im PREMIUM-Tarif ebenfalls ein, nennt den Preis dafür aber nicht öffentlich, nur auf Anfrage. Codezwerg liefert Aufsteller inklusive und kostet 24 €/Monat, überlässt die Pflege aber dir und bietet nur einen einmaligen Eintragsservice für 39 €.

In unserem Vergleich über 19 Anbieter kombiniert keiner laufende Pflege durch den Anbieter mit einem ausgewiesenen Festpreis, einer Zeitzusage und inklusiven Aufstellern. Genau dort liegen die 29 €/Monat zzgl. USt. Für mehrere Standorte gilt ein Staffelpreis ab der zweiten Karte, mit einer Rechnung für alle Häuser.

Handy-Ansicht der Hauptgerichte mit Preisen, Allergen-Kennbuchstaben und Vegetarisch-Hinweis, daneben die Desserts der Beispielkarte
Hauptgerichte und Desserts mit Preis, Beschreibung und Allergenen. Echte Screenshots der Beispielkarte eines erfundenen Betriebs.

Was kostet VeloMenu über drei Jahre?

Monatspreise führen in die Irre, weil sie Einrichtung und Laufzeit ausblenden. Ehrlicher ist die Summe über drei Jahre, so lange laufen digitale Karten in der Regel mindestens. Die Zahlen kommen aus unserer aktuellen Preisliste, alle zzgl. USt.:

ModellJahr 1Jahr 2Jahr 3Summe 3 Jahre
Einmalkauf299 €0 € an uns0 € an uns299 € plus eigener Webspace
Full-Service, Jahresvertrag447 €348 €348 €1143 €
Full-Service, monatlich kündbar567 €468 €468 €1503 €

Beim Einmalkauf fehlt in der Tabelle bewusst eine Zahl: dein Webspace. Hast du schon eine Website, kostet er meist nichts extra. Hast du keine, ist der Full-Service fast immer die bessere Wahl, weil Hosting und Pflege dort enthalten sind. Und beim Einmalkauf pflegst du jede Änderung selbst oder lässt sie von deinem Website-Betreuer einpflegen. Was deine Zeit wert ist, kannst nur du einsetzen.

Der Unterschied zwischen Jahresvertrag und monatlicher Kündbarkeit beträgt über drei Jahre 360 € zzgl. USt. Monatlich kündbar lohnt sich vor allem für Saisonbetriebe, etwa einen Biergarten oder eine Eisdiele, die im Winter pausieren.

Welche Zusatzkosten kann es bei VeloMenu geben?

Nur solche, die du ausdrücklich wählst. Alle Optionen mit Preis, jeweils zzgl. USt.:

Was nichts extra kostet: Änderungen im üblichen Umfang, also Preise, Gerichte, Karten- und Saisonwechsel, Tages- und Wochenkarten. Ein Saison-Redesign zweimal im Jahr. Ersatz für verschlissene Aufsteller. Die englische Fassung. Gesondert berechnet werden laut § 4 Abs. 2 der AGB nur eine komplette Neugestaltung, ein Wechsel der Betriebsart oder eine zusätzliche Karte. Wenn du ein zweites Haus eröffnest, ist das eine zweite Karte, und für die gilt die Staffel.

Dreiseitiger Prisma-Tischaufsteller mit QR-Code zur Speisekarte, QR-Code zur Google-Bewertung und einer Seite mit Getränke-Highlights
Premium-Prisma für die Beispielkarte Abend & Küche: Speisekarte, Google-Bewertung und Getränke auf drei Seiten, Endformat 321 × 210 mm.

Welche Zusagen stehen im Vertrag?

Beides sind keine Werbeversprechen, sondern Klauseln in unseren AGB, nachlesbar, bevor du unterschreibst:

Der zweite Punkt beantwortet die naheliegendste Frage bei einem kleinen Anbieter: Was passiert mit meiner Karte, wenn der Anbieter ausfällt? Antwort: Du hast sie, und der QR-Code führt weiter hin.

Wie rechnest du die Kosten für deinen Betrieb aus?

Fünf Fragen reichen, um zwischen den Modellen zu entscheiden. Beantworte sie ehrlich, nicht so, wie du dir den Betrieb wünschst:

  1. Wie oft ändert sich deine Karte? Seltener als einmal im Quartal spricht für den Einmalkauf. Monatlich oder öfter spricht für den Full-Service.
  2. Wer pflegt heute? Wenn die Antwort „ich, abends nach Feierabend“ lautet, ist das die teuerste Lösung von allen, sie steht nur auf keiner Rechnung.
  3. Hast du Webspace und jemanden, der ihn bedient? Ohne beides fällt der Einmalkauf praktisch weg.
  4. Wie viele Tische hast du? Bis zehn sind im Full-Service enthalten, darüber kostet jeder Tisch 6 € einmalig zzgl. USt.
  5. Hast du mehrere Häuser? Dann rechne mit der Staffel auf der Seite Mehrere Standorte, nicht mit dem Einzelpreis.

Wenn du zwischen zwei Antworten schwankst, ist der monatlich kündbare Full-Service der risikoärmste Einstieg. Du zahlst 10 € im Monat mehr als im Jahresvertrag, kannst aber jederzeit aufhören und bekommst trotzdem deine Dateien. Die ausführliche Gegenüberstellung steht auf der Seite Einmalkauf oder Full-Service, die Rechnung ohne Abo auf der Seite digitale Speisekarte ohne Abo.

Ein Rechenbeispiel für einen Betrieb mit 15 Tischen im Jahresvertrag: 99 € Einrichtung, 12 × 29 € Monatsbeitrag und 5 × 6 € für die Tische über zehn ergeben im ersten Jahr 477 € zzgl. USt. Ab dem zweiten Jahr sind es 348 € im Jahr, denn die zusätzlichen Aufsteller zahlst du nur einmal. Wer statt der Acryl-Ständer den Prisma-Aufsteller möchte, rechnet für die ersten zehn Tische einmalig 129 € zzgl. USt. dazu.

Zwei Handy-Ansichten der VeloMenu-Beispielkarte Abend & Küche: links Startseite mit Suche und Kategorien, rechts Suppen mit Preisen und Allergen-Kennbuchstaben
So sieht eine digitale QR-Speisekarte von VeloMenu auf dem Handy aus. Echte Screenshots der Beispielkarte eines erfundenen Betriebs.

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet eine digitale Speisekarte im Monat?

Der Markt reicht von 0 € (mit Provision oder starken Limits) über 10 bis 46 € im Monat für Selbst-Editor-Tools bis 60 bis 130 € für Kassensystem-Suiten. Einmalkauf-Modelle sind selten geworden. VeloMenu bietet beides: 299 € einmal oder 29 €/Monat mit Pflege-Service, jeweils zzgl. USt.

Welche versteckten Kosten gibt es?

Die drei üblichen: Provisionen auf Bestellungen (bis 4 %), Pflichtbindung an ein Kassensystem mit eigenem Abo, und Aufsteller, die extra kosten (bis 8 € pro Tisch). Dazu kommt deine eigene Arbeitszeit, wenn du jede Preisänderung selbst einpflegen musst.

Lohnt sich der Einmalkauf oder das Abo?

Faustregel: Ändert sich deine Karte seltener als alle paar Monate und traust du dir kleine Text-Änderungen zu, rechnet sich der Einmalkauf ab dem zweiten Jahr. Ändert sich ständig etwas (Tageskarte, Saisonware), spart das Full-Service-Abo dir jede Woche Arbeitszeit.

Was ist beim Einmalkauf enthalten?

Für 299 € einmalig zzgl. USt. bekommst du die digitale Speisekarte in deinem Design, Allergene und Zusatzstoffe nach LMIV, Deutsch und Englisch, QR-Codes, 2 personalisierte Tischaufsteller und die komplette Datei-Übergabe mit Anleitung. Du hostest die Karte auf deinem eigenen Webspace, laufende Kosten an uns fallen nicht an.

Was kostet ein zusätzlicher Tisch?

Im Full-Service sind Aufsteller für 10 Tische enthalten. Jeder weitere Tisch kostet einmalig 6 € zzgl. USt.

Kann ich monatlich kündigen?

Ja. Der Full-Service ist im Jahresvertrag für 29 € im Monat zu haben oder monatlich kündbar für 39 € im Monat, jeweils zzgl. USt. Die Einrichtung kostet in beiden Fällen 99 € zzgl. USt.

Was kostet der Premium-Prisma-Aufsteller?

Der Premium-Prisma-Aufsteller kostet 129 € einmalig zzgl. USt. für zehn Tische. Er ist voll bedruckt und hat drei Seiten: QR-Code zur Speisekarte, QR-Code zur Google-Bewertung und Getränke-Highlights. Im Full-Service ersetzt er das enthaltene Acryl-Set, kommt also statt der Acryl-Ständer und nicht zusätzlich.

Was kostet eine eigene Domain für die Speisekarte?

Standard ist eine Adresse wie deinbetrieb.velomenu.info, die im Preis enthalten ist. Soll die Karte unter deiner eigenen Domain laufen, etwa speisekarte.deine-domain.de, kostet die Einrichtung 29 € einmalig zzgl. USt.

Gibt es günstigere Preise für mehrere Standorte?

Ja. Im Full-Service kostet die erste Karte 29 € im Monat, die zweite bis fünfte je 19 € und ab der sechsten je 15 €, jeweils im Jahresvertrag zzgl. USt. Monatlich kündbar kommen 10 € je Karte dazu, die Einrichtung kostet 99 € je Karte. Beim Einmalkauf kostet jede weitere Karte im gleichen Design 199 € zzgl. USt. Alle Häuser laufen auf einer Rechnung.

Wann muss ich bezahlen?

Erst nach deiner Freigabe. Du bekommst zuerst ein schriftliches Angebot und eine Vorschau deiner Karte. Online geht die Karte erst, wenn du die Vorschau schriftlich freigegeben hast, und erst dann wird abgerechnet.

Konkretes Angebot statt Preistabelle

Sag uns Betriebsart und Tischanzahl. Du bekommst innerhalb eines Werktags ein schriftliches Angebot; die Vorschau deiner Karte folgt nach der Bestellung, bezahlt wird erst nach deiner Freigabe. Ohne Telefontermin, ohne Verpflichtung.

Angebot anfragen

Alle Angaben nach bestem Wissen recherchiert von den öffentlichen Preisseiten der Anbieter (Stand September 2026, Quellen verlinkt). Preise können sich ändern; verbindlich ist immer die Anbieter-Website. Der Vergleich ist sachlich und nachprüfbar gehalten (§ 6 UWG); Fehler bitte an markus@velomenu.info, wir korrigieren umgehend. VeloMenu-Preise laut aktueller Preisliste, alle zzgl. USt. Fristen und Leistungen laut AGB § 4 und § 7.