QR-Code-Speisekarte kostenlos erstellen: Was wirklich gratis geht
Ja, du kannst eine QR-Code-Speisekarte kostenlos erstellen — mit Einschränkungen, die man vorher kennen sollte. Diese Seite zeigt die drei Gratis-Wege, rechnet die typischen Freemium-Fallen auf ein Jahr hoch und sagt ehrlich, ab wann sich ein bezahlter Anbieter rechnet. Alle Preisangaben stammen von den öffentlichen Preisseiten der Anbieter (Stand Juli 2026, Quellen im Vergleich verlinkt).
Welche Wege gibt es, eine QR-Speisekarte gratis zu erstellen?
- Weg 1 — PDF + Gratis-QR-Generator: Karte als PDF auf die eigene Website (oder einen Gratis-Hoster) laden, QR-Code kostenlos generieren, ausdrucken. Kostet 0 €, funktioniert — liest sich auf dem Handy aber wie ein A4-Blatt durchs Schlüsselloch: zoomen, wischen, langsames Laden. Warum das Gäste vergrault, steht auf der Digitalisieren-Seite.
- Weg 2 — Freemium-Plan eines QR-Menü-Anbieters: Mehrere Anbieter haben echte 0-€-Stufen (Details unten). Du bekommst eine mobile Karte mit Editor — bezahlst aber mit Limits, Fremd-Branding oder Provision.
- Weg 3 — Selbst bauen: Eine einfache HTML-Seite plus QR-Code. Volle Kontrolle, 0 € laufende Kosten — realistisch nur, wenn jemand im Betrieb Webseiten bauen kann und Zeit für jede Preisänderung hat.
Wo ist der Haken bei den Gratis-Plänen?
- resmio Basic (Deutschland): 0 € — aber 4 % Provision auf Bestellungen (2 % bei QR-Order). Wer über die Karte bestellen lässt, zahlt also mit jedem Umsatz; der nächste provisionsfreie Plan kostet 69,90 €/Monat.
- MenuTiger Freemium (USA/Philippinen): 0 $ — stark limitiert, mit Fremd-Branding auf deiner Karte; die bezahlten Stufen liegen bei 17 bis 119 $/Monat in USD. Dazu offene DSGVO-/AVV-Fragen als Nicht-EU-Anbieter — siehe DSGVO-Seite.
- Almenu Free (international): 0 $ — 1 Menü, maximal 100 Gerichte; Pro ab 6,99 $/Monat. Für eine kleine Karte nutzbar, aber englischsprachiges Backend und Nicht-EU-Hosting.
- SpeisekarteX Free (Deutschland): bis 3 PDF-Karten — also genau der PDF-Weg mit seinen Lesbarkeits-Problemen; die strukturierte Karte beginnt bei 15 €/Monat.
Rechne den Gratis-Plan auf ein Jahr Betrieb hoch: Provision auf Bestellungen, dein Zeitaufwand für Erfassung und Pflege, Fremd-Branding vor deinen Gästen. „Kostenlos" heißt fast immer: Du bezahlst in anderer Währung.
Was kostet der QR-Code selbst?
Nichts — QR-Codes sind ein offener Standard, Generatoren gibt es frei. Vorsicht nur bei „dynamischen" QR-Codes von Gratis-Diensten: Dort zeigt der Code auf eine Weiterleitungs-URL des Anbieters. Stellt der den Gratis-Dienst ein oder will Geld, sind alle gedruckten Aufsteller wertlos. Der QR-Code sollte immer direkt auf deine eigene Karten-Adresse zeigen — bei VeloMenu ist das eine feste Subdomain, die dir erhalten bleibt.
Ab wann rechnet sich ein bezahlter Anbieter?
Die ehrliche Faustregel: Wenn deine Karte selten wechselt, du technikaffin bist und keine Bestellfunktion brauchst, fährst du mit einem Gratis- oder Billig-Plan (etwa Yumzi ab 12 €/Monat im 2-Jahres-Abo) vernünftig. Bezahlt lohnt sich, sobald einer dieser Punkte zutrifft: häufige Änderungen (Tageskarte, Saisonware), Allergen-Pflicht sauber umsetzen, zweisprachige Gäste, keine Zeit oder Lust auf Selbst-Pflege. Dann vergleiche nicht Gratis gegen Bezahlt, sondern Selbst-Editor gegen Service:
- VeloMenu Einmalkauf, 299 € einmalig: keine laufenden Kosten, keine Provision — die Karte gehört dir, inklusive LMIV-Allergenen, Deutsch + Englisch, QR-Codes und 2 Aufstellern. Auf drei Jahre gerechnet günstiger als jeder 12-€-Abo-Plan, mit dem Unterschied, dass die Erfassung wir machen.
- VeloMenu Full-Service, 99 € + 29 €/Monat (Jahresvertrag; monatlich kündbar: 39 €/Monat): Pflege durch einen Menschen zum ausgewiesenen Festpreis, mit Zusage unter 24 Stunden und eigener Karten-Adresse — du schickst eine Mail, fertig. Im 16er-Vergleich bietet sonst nur speisekarte.de eine Einpflege durch das Anbieter-Team, dort allerdings ohne veröffentlichten Preis, ohne Zeitzusage und nur auf der Portal-Domain.
Alle Preise zzgl. USt. Die komplette Kostenrechnung inklusive versteckter Kosten steht auf der Kosten-Seite.
Häufige Fragen zu kostenlosen QR-Speisekarten
Kann ich eine QR-Speisekarte komplett kostenlos erstellen?
Ja: PDF hochladen plus Gratis-QR-Generator kostet 0 €, und Anbieter wie resmio (Basic), MenuTiger, Almenu, MenüQR (Free) oder speisekarte.de haben echte Gratis-Stufen. Bezahlt wird in anderer Währung — Provision auf Bestellungen (resmio: 4 %), Fremd-Branding, Limits bei Gerichten und Sprachen (MenüQR Free: 50 Einträge, 1 Sprache), Werbung und Tracking auf der Gästeseite plus Karte auf fremder Domain (speisekarte.de) oder schlicht deine eigene Zeit für Erfassung und Pflege. Quellen: öffentliche Preisseiten, Stand Juli 2026.
Ist ein kostenloser QR-Code-Generator sicher?
Der Code selbst ja — QR ist ein offener Standard. Vorsicht bei „dynamischen“ Codes von Gratis-Diensten: Die zeigen auf eine Weiterleitungs-URL des Anbieters. Verschwindet der Dienst, sind alle gedruckten Codes tot. Der QR-Code sollte direkt auf deine eigene Karten-Adresse zeigen.
Wann lohnt sich ein bezahlter Anbieter statt Gratis-Plan?
Sobald deine Karte oft wechselt, du die LMIV-Allergene sauber abbilden musst, englischsprachige Gäste hast oder schlicht keine Zeit für Selbst-Pflege. Dann rechnet sich entweder ein Selbst-Editor ab etwa 12 €/Monat — oder der Einmalkauf für 299 €, bei dem die Erfassung schon gemacht ist und keine Abo-Kosten mehr anfallen.
Warum schreibt ein bezahlter Anbieter ehrlich über Gratis-Wege?
Weil ein Betrieb, für den ein Gratis-Plan reicht, als Kunde nicht glücklich würde — und umgekehrt. Wer die Freemium-Fallen einmal durchgerechnet hat, weiß genau, wofür er bezahlt. Alle Zahlen auf dieser Seite sind mit Quellen belegt und im Anbieter-Vergleich verlinkt.
Erst testen, dann entscheiden
Schau dir die Live-Demo mit 84 Gerichten an — kostet nichts. Und wenn du deine Karte lieber machen lässt: Angebot kommt schriftlich innerhalb eines Werktags, bezahlt wird erst nach Vorschau-Freigabe.
Unverbindliches Angebot anfragenAlle Anbieter-Preise laut öffentlichen Preisseiten, recherchiert im Juli 2026 — jede Angabe im Anbieter-Vergleich mit Quelle verlinkt. Findest du eine veraltete Zahl, schreib uns.