Digitaler Speiseplan für Kantine und Betriebsrestaurant: Wochenplan statt Aushang

Stand: September 2026 · Für Betriebsrestaurants, Kantinen und Gemeinschaftsverpflegung · Lesezeit ca. 6 Minuten

Die Kantine hat ein anderes Problem als das Restaurant: Die Karte ist nicht lang, sie wechselt nur ständig. Jede Woche ein neuer Plan, jeden Tag zwei bis vier Gerichte, dazu ein festes Grundangebot. Der Aushang am Eingang ist am Montag aktuell und am Mittwoch überholt, und wer im Homeoffice überlegt, ob sich der Weg lohnt, sieht ihn gar nicht.

Wie kommt der Wochenplan auf die Karte?

Sie schicken den Plan so, wie Sie ihn ohnehin erstellen — als Excel-Tabelle, Word-Dokument oder PDF. Wir übertragen ihn in die digitale Karte, sortiert nach Wochentagen, mit Preisen und Allergenen je Gericht. Im Full-Service läuft das als feste Routine: Sie senden freitags den Plan für die Folgewoche, er steht vor Wochenbeginn online. An Werktagen liegt unsere Zusage bei unter 24 Stunden, für einen wiederkehrenden Wochenrhythmus stimmen wir den festen Termin vorher ab.

Gilt die Allergen-Kennzeichnung in der Kantine strenger?

Sie gilt genauso — aber sie wiegt schwerer. In der Gemeinschaftsverpflegung isst dieselbe Person fünfmal die Woche bei Ihnen, oft ohne Auswahl an anderer Stelle. Die 14 Stoffgruppen nach LMIV müssen zu jedem Gericht zugänglich sein, bevor gewählt wird. Bei täglich wechselnden Gerichten heißt das: Die Angaben müssen mit dem Plan mitwandern, nicht einmal im Jahr gepflegt werden. Genau das ist der Grund, warum ein digitaler Plan hier mehr Sinn ergibt als ein Aushang, den jemand von Hand ergänzt.

Können Mitarbeitende den Plan vorab von zu Hause sehen?

Ja, das ist der eigentliche Gewinn. Die Karte liegt unter einer festen Adresse, die Sie ins Intranet, in den Newsletter oder in die Signatur setzen können. Wer morgens entscheidet, ob er sich etwas mitnimmt, schaut vorher hinein. Der QR-Code am Eingang und an den Tischen bleibt derselbe, egal wie oft der Plan wechselt — Sie drucken ihn einmal und nie wieder.

Was ist mit Zusatzangaben wie vegetarisch, vegan oder Schwein?

Diese Kennzeichen bilden wir mit ab, weil sie in der Gemeinschaftsverpflegung erwartet werden — vegetarisch, vegan, ohne Schweinefleisch, auf Wunsch auch Hinweise wie „Bio" oder Herkunftsangaben, sofern Sie sie liefern. Wichtig zur Einordnung: Wir übernehmen Ihre Angaben, wir prüfen sie nicht fachlich. Nährwertberechnungen, Zertifizierungen oder die Bewertung von Rezepturen gehören zu Ihrer Küche und Ihrer Dokumentation, nicht zu unserer Leistung.

Was kostet ein digitaler Speiseplan?

Für Kantinen ist der Full-Service der passende Weg, weil der Plan wöchentlich wechselt: 99 € Einrichtung und 29 € im Monat, Änderungen unbegrenzt und ohne Aufpreis. Der Einmalkauf für 299 € lohnt nur, wenn jemand bei Ihnen den Plan selbst einpflegen soll — dann bekommen Sie alle Dateien und hosten eigenständig. Die Gegenüberstellung über zwei Jahre steht im Preis-Überblick.

Kein Bestell- und kein Bezahlsystem

Damit klar ist, was Sie bekommen: Wir bauen die Karte, nicht die Kasse. Vorbestellung, Abrechnung über den Mitarbeiterausweis, Guthabenkonten oder eine Anbindung an Ihr Abrechnungssystem sind nicht Teil des Angebots. Wer das braucht, ist bei einer Kantinensoftware besser aufgehoben — die zeigt dann aber selten eine Karte, die auch für Besucher und Gäste lesbar ist.

Häufige Fragen aus Kantinen

Wie kommt der Wochenplan in die Karte?

Sie schicken ihn so, wie Sie ihn ohnehin erstellen — als Excel, Word oder PDF. Wir übertragen ihn nach Wochentagen sortiert, mit Preisen und Allergenen je Gericht. Für den wiederkehrenden Rhythmus stimmen wir einen festen Termin ab, etwa freitags für die Folgewoche.

Können Mitarbeitende den Plan von zu Hause sehen?

Ja. Die Karte liegt unter einer festen Adresse, die Sie ins Intranet, in den Newsletter oder in die Signatur setzen können. Der QR-Code am Eingang bleibt derselbe, egal wie oft der Plan wechselt.

Ist eine Vorbestellung oder Abrechnung enthalten?

Nein. Wir bauen die Karte, nicht die Kasse. Vorbestellung, Guthabenkonten oder die Anbindung an ein Abrechnungssystem gehören nicht zum Angebot — dafür ist eine Kantinensoftware der richtige Weg.

Speiseplan digitalisieren lassen

Schicken Sie uns einen typischen Wochenplan — wir melden uns innerhalb eines Werktags schriftlich mit Angebot und einer Vorschau Ihres Plans. Ein Telefonat ist nicht nötig. Wie die Erfassung abläuft, steht in der Anleitung; was bei Vertragsende mit Ihren Daten passiert, unter Ausstieg.