Digitale Sortenkarte für die Eisdiele: heute verfügbar statt Kreidetafel
In der Eisdiele ändert sich die Karte schneller als in jedem anderen Betrieb: Sorten gehen aus, neue kommen dazu, saisonale laufen ein paar Wochen. Die Kreidetafel wird täglich umgeschrieben, gedruckte Karten sind nach zwei Wochen falsch. Diese Seite zeigt, wie eine Sortenkarte digital funktioniert — und wo die Grenzen liegen, wenn der Betrieb nur die halbe Saison geöffnet hat.
Wie zeige ich, welche Sorten heute wirklich da sind?
Indem ausverkaufte Sorten verschwinden statt durchgestrichen zu werden. Du schickst morgens eine kurze Nachricht — „Pistazie aus, Mango wieder da" — und die Karte stimmt, bevor die ersten Gäste kommen. Der QR-Code am Tresen und auf den Tischen bleibt derselbe. Wer selbst pflegen will, nimmt den Einmalkauf und ändert die Datei eigenhändig.
Welche Allergene muss ich bei Eis kennzeichnen?
Mehr als viele denken. Milch steckt in fast jeder Sahnesorte, Ei in klassischem Cremeeis, Schalenfrüchte in Nuss-, Pistazien- und Haselnusssorten, Erdnuss in einzelnen Varianten, Soja und Gluten in veganen Sorten und Waffeln, dazu Sulfite in manchen Fruchtzubereitungen. Auf der digitalen Karte steht der Code direkt an der Sorte, die Legende ist einen Fingertipp entfernt. Die Rechtsgrundlage und die vollständige Liste stehen auf der Allergen-Seite.
Lohnt sich das bei einem Saisonbetrieb?
Ehrliche Antwort: kommt darauf an, wie lange du geöffnet hast. Wer von März bis Oktober arbeitet, zahlt beim Full-Service acht Monate für acht Monate Nutzung — die Karte bleibt im Winter online, nur ändert sich nichts. Wer ganzjährig öffnet oder ein Café mit Kuchen und Getränken angeschlossen hat, fährt damit rund. Bei kurzer Saison ist der Einmalkauf oft die vernünftigere Wahl: einmal zahlen, Datei behalten, im nächsten Frühjahr selbst aktualisieren. Wir sagen dir das lieber vorher, als dir ein Abo zu verkaufen, das du sechs Monate im Jahr nicht brauchst.
Was ist mit Waffeln, Kuchen und Getränken?
Die gehören auf dieselbe Karte. Kategorien trennen Eissorten, Becher, Waffeln, Kuchen und Getränke, sodass niemand scrollen muss. Für die Getränkeseite gilt dasselbe wie auf der Getränkekarten-Seite — inklusive Kennzeichnung von Sulfiten und Koffein, wo nötig.
Was kostet die digitale Karte für die Eisdiele?
- Einmalkauf, 299 €: Sortenkarte im Look deiner Eisdiele, Deutsch + Englisch, LMIV-Allergene, QR-Codes, 2 Tischaufsteller — Datei-Übergabe, du hostest und pflegst selbst (setzt eigenen Webspace voraus). Für Saisonbetriebe meist die passende Variante.
- Full-Service, 99 € Einrichtung + 29 €/Monat (Jahresvertrag; monatlich kündbar: 39 €/Monat): tägliche Sortenwechsel inklusive, Hosting in Deutschland, Aufsteller-Set für 10 Tische. Sinnvoll bei ganzjährigem Betrieb oder angeschlossenem Café.
Die monatlich kündbare Variante passt zur Saison: im Winter pausieren, im Frühjahr wieder aufnehmen. Details auf der Kostenseite.
Rechtsgrundlage Allergene: VO (EU) 1169/2011 (LMIV), Anhang II — bei Speiseeis besonders relevant: Milch (G), Eier (C), Schalenfrüchte (H), Erdnüsse (E), Soja (F), Glutenhaltiges Getreide (A) in Waffeln. Marktangaben laut öffentlichen Preisseiten der Anbieter, Stand Juli 2026 — Quellen im Anbieter-Vergleich verlinkt.